Profilierung von Spielern
Profilierung von Spielern
Profiling ist die systemische Beschreibung eines Spielers durch Daten, Verhalten, Wert und Risiken, um überschaubare Entscheidungen zu treffen: Personalisierung von Inhalten und Angeboten, Re-Aktivierung, Limits und RGs, Priorisierung von Sapport und Marketing. Der Schlüssel ist Ethik und Compliance: ein Minimum an PII, transparente Richtlinien, Erklärbarkeit.
1) Ziele und Anwendungsbereich
Produkt/UX: persönliche Vitrinen, Startszenarien, Training, Komplexitätseinschränkungen.
Marketing/CRM: welcome/next-best-offer, cross-sell, frequency caps, „silent hours“.
Risiko/Compliance: RG-Indikatoren, Anomalien, Sanktionen/CUS-Step-up (keine Diskriminierung).
Monetarisierung: Priorisierung nach Erwartungswert (LTV) und nicht nach „roher“ Conversion.
Betrieb: SLA-Warteschlangen, VIP-Service, Kanalkapazität.
2) Daten und Identitäten
Veranstaltungen: Besuche/Sitzungen, Klicks, Spiele/Wetten, Einzahlungen/Schlussfolgerungen, Kampagnenreaktionen.
Kontext: Plattform/OS/Gerät, Geo/TZ, Anziehungskanal, Kalender/Events.
Antibot/Betrug: Headless/ASN/Proxy-Signale, Device/IP-Graph.
Die Identitäten: user_id ↔ das e-e/Telefon ↔ device_id ↔ zahlungs- tokeny; golden record, merge/split stories.
Qualität: UTC-Speicherung, Ereignisidempotenz, Schaltungsversionen; Point-in-Time für fich.
3) Anzeichen und Verhaltensmuster
RFM: recency/Frequenz/Geld in den Fenstern 7/30/90.
Sessions: Dauer, Tiefe, Tageszeit/Wochentag, „Serie“ (Run-Length).
Inhalt: Lieblingskategorien/Anbieter, Vielfalt/Neuheit, „kleben“.
Finanzen: Einlagen/Durchschnittsscheck, ARPPU/ARPU, Ausgabenvolatilität.
RG-Signale: anomale Dauer/Intervalle, häufige Einzahlungen, nächtliche Aktivität (als Guardrails, nicht als Targeting-Ziel).
Reaktionen: Öffnen/Klicken von Flusen/Briefen, Abmeldungen, Beschwerden.
Technisch: Stabilität des Geräts/IP, Umgebungsänderungen.
4) Profilierungsmethoden
Regeln (regelbasiert): schnell und selbsterklärend (z.B. „Anfänger ohne zweiten Besuch 48h“).
RFM-Grids: „Frische × Frequenz × Geld“ -Matrizen (R-Baquets, F-Baquets, M-Baquets).
Clustering: k-means/Gauss/DBSCAN-Mixe nach normalisierten Verhaltensmetriken.
Embeddings: User/Item im Shared Space (MF/Two Tower Networks) + Clustering von „Interessen“.
Neigungen (propensity): Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses (Einzahlung, Wiederholung, Churn) → Entscheidungen über die Kosten von Fehlern.
Uplift-Ansatz: die Wahrscheinlichkeit eines Anstiegs aus der Intervention; зоны Persuadables/Sure/Lost/DnD.
5) Profilpässe und Priorisierung
Profildatenblatt (Vorlage)
Код: `P_R0-7_F3-9_M50-199_Casino-Mobile`
Definition: RFM-Baketas + dominante Inhalte + Plattform
Größe, Bildwiederholrate, durchschnittliches LTV-Quantil
Risiken und Ausnahmen (RG/Compliance), Eigentümer, Version
Empfohlene Aktionen: Politik (Kanäle, Kreative, Mundschutz, „stille Stunden“)
Metriken: Uplift/ROMI, Beschwerden/Abmeldungen, Fairness-Diagnostik
6) Entscheidungstabellen (Skizze)
Hysterese: Die Eingangsschwelle ist höher als die Ausgangsschwelle, um ein „Blinken“ auszuschließen.
Konflikte: Prioritäten sind Sicherheit (RG/Compliance) → Wirtschaft → UX.
7) Pseudo-SQL und Rezepte
A. RFM-Bakette
sql
WITH acts AS (
SELECT user_id,
MAX(ts) AS last_act,
COUNT() FILTER (WHERE ts > NOW()-INTERVAL '30 day') AS f_30d
FROM event_activity GROUP BY 1
),
spend AS (
SELECT user_id,
SUM(amount) FILTER (WHERE ts > NOW()-INTERVAL '90 day') AS m_90d
FROM fact_payments GROUP BY 1
)
SELECT a. user_id,
DATE_PART('day', NOW()-a. last_act) AS recency_days,
a. f_30d, s. m_90d,
CASE WHEN DATE_PART('day', NOW()-a. last_act)<=7 THEN 'R0-7'
WHEN DATE_PART('day', NOW()-a. last_act)<=30 THEN 'R8-30' ELSE 'R31+' END AS R_bucket,
CASE WHEN a. f_30d>=10 THEN 'F10+' WHEN a. f_30d>=3 THEN 'F3-9' ELSE 'F0-2' END AS F_bucket,
CASE WHEN s. m_90d>=200 THEN 'M200+' WHEN s. m_90d>=50 THEN 'M50-199' ELSE 'M0-49' END AS M_bucket
FROM acts a LEFT JOIN spend s USING(user_id);
B. Dominante Inhaltskategorie
sql
SELECT user_id,
category AS top_category
FROM (
SELECT user_id, category,
ROW_NUMBER() OVER (PARTITION BY user_id ORDER BY COUNT() DESC) AS rn
FROM event_content
WHERE ts > NOW() - INTERVAL '30 day'
GROUP BY 1,2
) t
WHERE rn=1;
C. Profilmontage
sql
SELECT u. user_id,
r. R_bucket, r. F_bucket, r. M_bucket, c. top_category, d. platform
FROM users u
LEFT JOIN rfm r USING(user_id)
LEFT JOIN top_content c USING(user_id)
LEFT JOIN devices d USING(user_id);
8) Personalisierung und Wertbindung
LTV-Gewichtung: Ordnen Sie die Profile nach dem erwarteten Wert (LTV-Quantile).
Next-best-action: Bündelung des Profils mit der Aktionsbibliothek (Content, Offers, Kommunikation).
Grundsatzcodes: Zeigen Sie „warum wir es anbieten“ (Erklärbarkeit für Sapport).
9) Privatsphäre, Ethik und RG
Minimum PII: Tokenisierung, RLS/CLS, Maskierung bei Exporten.
Fairness: Überprüfung von Effekten/Fehlern nach Land/Plattform; Ausschluss von unzulässigen Merkmalen (z.B. sensible Attribute).
RG-Prinzipien: Profile sollten schädliches Verhalten nicht fördern; Frequenzkappen und „stille Stunden“ sind obligatorisch; der Weg der Beschwerde an den Benutzer.
Transparenz: Zeitschrift „signal→profil→resheniye→deystviye→iskhod“, Version der Politik.
10) Überwachung und Drift
Qualität der Profile: Stabilität der Verteilungen (PSI/KL) nach Schlüsselfehlern; Anteil der „Unprofilierten“.
Effekt: uplift/ROMI durch Aktionen innerhalb der Profile; NNT, Umwandlung von Re-Aktivierungen, LTV-Delta.
Risiken: Beschwerden/Abmeldungen, RG-Indikatoren, FPR-Anti-Bot-/Betrugsfilter.
SLO: Aktualisierung der Profile bis 06:00 Uhr Lok., Latenz der Online-Klassifizierung ≤ 300 ms p95.
Runibuki: Anstieg der Beschwerden, Verschlechterung der Daten (Abbruch von Ereignissen), Anstieg der RG-Risiken.
11) Architektur und MLOps
Feature Store: PIT-Rezepte, TTL-Session-Fich, Online-/Offline-Parität.
Pipeline: Batch-Update von Profilen + Online-Scoring (Propensity/Uplift).
Orchestrator: idempotence, DLQ, rate-limit per user/channel, „stille Stunden“.
Dokumentation: Profil-/Kampagnenpässe, Änderungsversionen, Zugriffsprüfungen.
Folbacks: safe-default Profil (popular-safe), Deaktivieren von Risikoinhalten bei Vorfällen.
12) Anti-Muster
Profile „um der Schönheit willen“ ohne messbares Inkrement.
Die Mischung von Einheiten und TZ, das Fehlen von PIT → Licks und falschen Schlussfolgerungen.
Ignorieren RG/Ethik, Frequenz-caps - Beschwerden/Risiken.
„Durchschnitt der Mittelwerte“ statt Aggregation der Zähler/Nenner.
Das Fehlen einer Hysterese → das „Blinken“ von Handlungen.
Unerklärliche Profile (keine Grundcodes) sind ein Betriebschaos.
13) Checkliste Profiling-Start
- Ziele (UX/Marketing/Risiko), KPIs und Guardrails werden beschrieben
- Ereignismuster, PIT-Daten, Anti-Bot-/Betrug-Filter aktiv
- Gesammelte RFM/Verhaltens-/Inhaltsmerkmale, Embeddings
- Profile (Regeln/Cluster/Propensity/Uplift) mit Pässen werden gebildet
- Entscheidungstabellen: Hysterese, Kuldowns, Prioritäten, Konfliktmatrix
- Monitoring: Wirkung (Uplift/ROMI), Risiken (Reklamationen/RG), Drift (PSI/KL)
- Orchestrator und Kanäle: Rate-Limit, „stille Stunden“, DLQ, Audit
- Dokumentation: Versionen/Besitzer/Runybuks; Die Folback-Politik ist bereit
Summe
Das Profiling der Spieler ist kein Label, sondern ein verwaltetes System: Qualitative Daten und PIT-Daten → aussagekräftige Profile (Verhalten/Wert/Sensitivität) → Handlungsrichtlinien mit Hysterese und Guardrails → Effekt- und Drift-Monitoring → strikte Privatsphäre und RG. Eine solche Kontur macht die Interaktion relevant, sicher und messbar vorteilhaft.